Freitag, 22. November 2019
Verkehrsschilder weisen auf eine Stelle mit viel Wildwechsel hin. Auf einer Strecke von drei Kilometern passieren in einem bewaldeten Gebiet besonders viele Unfälle. [Quelle: imago/Martin Müller, Foto: Martin Müller] Lupe

Gerade auf Landstraßen an bewaldeten Gebieten sollten Autofahrer besonders aufmerksam sein.

Achtung Unfallzeit

Wild kreuzt die Fahrbahn!

Alle 2,5 Minuten passiert in Deutschland ein Wildunfall. Gerade in den Monaten Oktober und November kracht es besonders häufig. Vor allem in der Dämmerung und den Nachtstunden ist Vorsicht geboten. Da heißt es, für Bambi und Co. lieber mal einen Gang runterschalten.


Meistens sind es Rehe die unter die Räder kommen. Insbesondere auf Landstraßen entlang Wäldern und Feldern müssen Autofahrer besonders aufpassen. Die meisten Zusammenstöße passieren morgens von 5 bis 8 Uhr sowie abends ab 17 Uhr.


Damit es gar nicht erst zum Unfall kommt:


- Geschwindigkeit verringern! Wer beispielsweise mit Tempo 80 statt 100 fährt, verringert seinen Bremsweg bereits um 35 Meter.
- Wer Wild am Straßenrand entdeckt: abbremsen, abblenden und hupen.
- Gegebenenfalls eine Vollbremsung machen, dabei das Lenkrad sicher festhalten.


Unfallschwerpunkte mit Wild in Bremen

In Bremen sind die Wildunfallschwerpunkte beim Autobahnzubringer Horn, die Straße Lehester Deich in Borgfeld und an der Senator-Apelt-Straße vor Seehausen. Doch natürlich sind die Tiere auch in anderen Gebieten unterwegs. Neben den Monaten April und Mai, ist der Herbst die unfallreichste Zeit.


Wenn es doch mal (fast) kracht:


- Unfallstelle absichern: Warnblinklicht einschalten und Warndreieck aufstellen.
- Totes Wild gegebenenfalls von der Fahrbahn räumen.
- Polizei informieren, auch wenn das Tier vermeintlich unverletzt geflüchtet ist.
- Wildunfallbescheinigung für die Versicherung von der Polizei oder dem Jäger ausstellen lassen.






 


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