Kinder des Krieges (3/5): Von Aachen bis zum Edersee – Das lange Warten auf das Kriegsende

Friederike Görtz ist die Tochter eines katholischen Nazis und einer jüdischen Mutter. Der Vater verlässt die Familie nach ihrer Geburt. Für Mutter und Tochter beginnen Jahre der Angst, an die Friederikes Puppe sie bis heute erinnert. Paul Brandt wächst in der Kölner Altstadt auf, direkt neben dem Dom, und erlebt, wie seine Umgebung durch Luftangriffe in Schutt und Asche gelegt wird. Für Erna Heinze war die Angst vor Luftangriffen allgegenwärtig, nachts war ihr sehr unheimlich, ihr Heimat-dorf Vöhl war stets verdunkelt. Bei einem Luftangriff auf Frankfurt wurde die Schwester von Rolf Seubert verschüttet und konnte überleben. Von Königshofen aus sah er später Frankfurt brennen.
  • Autor/-in:von Uli Hufen, Christian Kreiner, Juliane Spatz und Jörg Döring (WDR/HR)
  • Länge:29:00 Minuten
  • Datum:Samstag, 30. Mai 2020
  • Sendereihe:Feature
  • Quelle:Bremen Zwei